Eine Saxophonistin, die sich mit großer musikalischer Eleganz in die unterschiedlichsten Formationen reinwirft. Auf sie kann man zählen und wenn Alana Macpherson ihren Solo-Spot hat, sollte man sich lieber anschnallen. Power!


Alana Macpherson ist eine Saxophonistin und Komponistin, die hauptsächlich in der Welt des zeitgenössischen Jazz arbeitet. Geboren in Perth, Westaustralien, entwickelte sie sich zu einer beliebten Musikerin der Perth-Jazzszene, die regelmäßig auftrat und ihre eigenen Projekte leitete, darunter das Alana Macpherson Nonet und Human Contact, ihr experimentelles/freies Jazzquartett. 2018 zog sie nach Graz, um ihre großen Ensemble-Träume zu verwirklichen: für Big Bands zu schreiben, neue Klänge zu hören und zu erfahren und schließlich mit anderen Menschen Musik zu machen. 

Seitdem hat sie das Masterstudium an der Kunstuniversität Graz abgeschlossen hat, spielt Alana Macpherson regelmäßig mit dem Styrian Klezmore Orchestra, der Hummingbirds Swing Band, Flipside Collective und ihren eigenen Projekten AMLE (Alana Macpherson Large Ensemble) und Planet Yoni. Sie hat zwei Alben ihrer eigenen Arbeit veröffentlicht: „All or Nothing At All“ mit dem Alana Macpherson Nonet (2018) sowie „Undeniable“ (2022) mit dem Carlton/Macpherson/Valenti/Pass-Quartett. 

Alana Macpherson hat über die Street-Konzerte den Weg zu uns gefunden und ist mittlerweile ein wichtiger Teil des Styrian Klezmore Orchestra.

Ich bin sehr glücklich, dass ich mit dem Styrian Klezmore Orchestra spielen kann. Ich hatte schon früher amerikanische Klezmer-Musik gehört und sie gefiel mir wirklich gut, aber ich hatte noch nie die Gelegenheit gehabt, sie so zu spielen. Ich erlebe, dass ich regelmäßig auf meinem Instrument herausgefordert werde, und ich liebe es! Ich liebe auch die Freiheit in der Musik und die großartigen Möglichkeiten zur Kommunikation zwischen den Musiker:innen. Das Beste daran ist jedoch zu sehen, wie sehr das Publikum diese Musik liebt. Zu sehen, wie Menschen strahlen, tanzen und Spaß haben, ist die beste Belohnung, die sich eine Musikerin wünschen kann.”